Wir sind spezialisierter Hersteller von Nadelrollen mit beidseitiger logarithmischer Profilierung – ein Fertigungsschwerpunkt, der weit über die Standard-Nadelhülsen-Ware hinausgeht. Während handelsübliche Rollen oft nur zylindrisch geschliffen werden, legen wir den Fokus auf die logarithmische Endballigkeit. Dadurch vermeiden wir die typische Kantenpressung an den Stirnseiten, die bei hohen Radiallasten unweigerlich zu vorzeitigem Ausfall führt. Unsere logarithmisch profilierten Enden reduzieren die Spannungsüberhöhung im Randbereich um bis zu 40 % und steigern so die Laufleistung Ihrer Wälzlager, Freiläufe oder Getriebekomponenten signifikant.
Die Herausforderung bei der Fertigung von Nadelrollen mit log. Endprofil liegt nicht im Material, sondern in der Schleifkinematik. Wir setzen auf spitzenlose Rundschleifmaschinen mit CBN-geregelter Profilierung, die es erlauben, die logarithmische Balligkeit exakt auf die letzten 20 % der Rollenlänge zu konzentrieren.
Der Übergang von der zylindrischen Mantellinie zur profilierten Stirnseite erfolgt ohne scharfen Absatz – dies garantieren wir durch eine Stetigkeitsbedingung 2. Ordnung im Schleifprozess. Messbare Ergebnisse:
Rundheit besser als 0,4 µm,
Durchmesserabweichung innerhalb einer Charge ≤ 1,5 µm,
Oberflächenrauheit Rz ≤ 0,5 µm im profilierten Endbereich.
Alle Nadelrollen mit beidseitig log. Profil werden aus Wälzlagerstahl 100Cr6 (1.3505) gefertigt, optional auch aus zähmodifiziertem 100CrMnSi6-4. Entscheidend ist jedoch die Wärmebehandlung: Wir härten durch Durchhärtung auf 60–62 HRC über den gesamten Querschnitt. Die logarithmische Profilierung wird erst im gehärteten Zustand zugeschliffen. Dadurch bleiben die durch das Profil erzeugten Druckeigenspannungen in der Randzone erhalten, was die Kerbwirkung an den Enden zusätzlich neutralisiert.
Gerade bei Nadelrollen abgeflacht oder mit kugeligen Enden wird häufig unterschätzt, wie stark das Verschleißverhalten von der Endenkontur abhängt. Unsere logarithmische Balligkeit an beiden Enden ist kein kosmetisches Schleifbild, sondern eine rechnerisch optimierte Korrektur. Sie gleicht selbst geringe Schrägstellungen im Einbauspiel aus und verhindert die gefürchtete Mikropitting-Bildung an den Rollenstirnseiten. Wir liefern jede Position mit einem Sortierwert von 1 µm – das heißt, alle Rollen eines Satzes haben exakt dieselbe Durchmessergröße, was bei Lastverteilung auf mehrere nebeneinanderliegende Rollen kritisch ist.